Im Rahmen des Gottesdienstes am 10. November 2024 wurde Gaby und Reinhold Rust in Langen vom Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Holger Kautzky, der Segen zur Goldenen Hochzeit gespendet.
Die Grundlage für den Gottesdienst bildete das Bibelwort Römer 8, Vers 35 „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“
Der Evangelist begann seine Predigt mit dem Gedanken, dass wenn Gott segne – so wie hier das Jubelpaar – alles gut sei. Die Beiden erlebten in den 50 Jahren auch sehr schwierige Zeiten, doch „vom Ende her gesehen, hat sich alles gut entwickelt“, zitierte er das Paar – Gott habe geholfen, und die Dinge gelenkt.
In Bezug auf das Textwort, der „Gewissheit des Heils“ von Paulus, fuhr er fort, dass Gott uns liebe und diese Liebe untrennbar sei. Jesus habe uns den Weg geebnet für den Weg zu Gott. Wir dürfen ewiges Leben haben und die Gemeinschaft mit Gott. Dies sei das Heil, das uns gegeben werde.
Auch wurde durch das Jubelpaar die Liebe Gottes in die Gemeinde getragen, so dass die Liebe untereinander spürbar war, fuhr der Evangelist fort. Mit der Bitte, wir alle mögen es als unsere Aufgabe sehen, Gottes Liebe erfahrbar zu machen, schloss der Evangelist seinen Predigtteil.
Priester Jürgen Sehring ging in seinem Wortbeitrag auf den freien Willen ein, den Gott uns gegeben habe, weil er uns liebt. Von dieser Liebe könne uns keiner trennen und sie habe Auswirkung auf Familie, Freundeskreis und Gemeinde. Mit „Lasst uns mit dem Jubelpaar freuen und 50 Jahre Liebe feiern“ beendete er seinen Beitrag.
Im Rahmen der folgenden Segenshandlung hob Evangelist Kautzky hervor, dass dies ein besonderer Moment der Freude und Dankbarkeit für die Beiden sei. Man könne gar nicht alles aufzählen, was in den 50 Jahren passiert sei. Am wichtigsten sei aber, dass Gott in dieser Zeit Wegweisung gegeben habe und die Liebe immer noch genauso strahle. Das Jubelpaar habe sich in der Gemeinde eingebracht und immer einen Blick für den Nächsten gehabt - und ob und wo geholfen werden könne.
Der Evangelist ging nun auf das Bibelwort aus dem „Hohelied der Liebe“ von Apostel Paulus an die Korinther für den Segen zur Goldenen Hochzeit ein – Korinther 13, 4-8 „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf.“ Das Jubelpaar habe diese Eigenschaften schon umgesetzt und es sei auch möglich, die Göttliche Liebe immer größer werden zu lassen. Sie hatten beide ganz unterschiedliche Lebensplanungen, doch als sie sich begegnet sind wussten sie, dass sie zusammengehören - aus dem „Ich“ wurde ein „Wir“.
Nun wolle Gott sie nochmals segnen. Dieser gebe Kraft und der Heilige Geist Impulse. Nach dem gemeinsamen Gebet wurde dem Paar der Segen zur Goldenen Hochzeit gespendet. Der Evangelist beendete die Segenshandlung mit dem Hinweis, dass die Beiden mit Hoffnung nach vorne schauen dürfen.
Nach dem Gottesdienst sprachen die Teilnehmer dem Paar ihre Glückwünsche aus und die Gemeinde war noch zum Zusammensein bei einem Umtrunk eingeladen.
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