Am 12. April 2026 waren alle Geschwister "Ü60" des Bezirks Darmstadt in die Gemeinde Bergstraße eingeladen, um gemeinsam mit dem Bezirksältesten Tobias Rother Gottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst wurde sehr schön umrahmt vom Männerchor des Bezirks.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes in der Gemeinde Bergstraße stand das Bibelwort aus 1. Mose 28,15:
„Siehe, ich bin mit Dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.“
Zu Beginn griff Bezirksältester Tobias Rother das vom Männerchor vorgetragene Lied „Meine Zeit in deinen Händen“ auf. Er betonte, dass Gott seine Hände segnend auf uns legt, wenn wir bereit sind, unsere Zeit vertrauensvoll in seine Hände zu legen.
Anhand der Geschichte von Jakob aus dem Alten Testament wurde deutlich, dass auch ein von Gott gesegneter Mensch nicht frei von Herausforderungen ist. Jakob erlebte Spannungen in seiner Familie und musste schließlich in die Fremde ziehen. In dieser Situation schenkte Gott ihm im Traum die Zusage seiner Nähe: die bekannte Himmelsleiter, auf der Gott selbst steht und ihm verspricht, ihn auf all seinen Wegen zu begleiten. Diese Verheißung gilt auch heute und darf Mut für die kommenden Tage geben.
Ein besonderer Blick galt dem anwesenden Ü60-Kreis, der Gottes Wirken im eigenen Leben vielfach erfahren hat. Oft wurde nach dem bekannten Wort aus Matthäus gehandelt: "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." Im Zusammenhang mit der Überschrift über dieses Bibelwort "vom Schätze sammeln und von den Sorgen“ – stellt der Bezirksälteste die Frage, welche Sorgen uns bewegen. Dabei wurde deutlich: Wer sich nicht ganz auf Gottes Verheißungen einlässt, nimmt sich selbst die Möglichkeit, Gottes Wirken bewusst zu erleben.
Gleichzeitig wurde ein wertvoller Gedanke hervorgehoben: Die wahren Schätze der Gemeinde sind die Erfahrungen ihrer Mitglieder. Jeder Einzelne ist mit seinen Erlebnissen und seinem Glauben ein Schatz. Diese Erfahrungen gilt es weiterzugeben und miteinander zu teilen, um einander zu stärken. Die Gemeinde wurde ermutigt, segnend durch die Gemeinschaft zu gehen und besonders die nachfolgenden Generationen wohlwollend zu begleiten.
Ein anschauliches Beispiel dafür lieferte die Geschichte eines beinahe verlassenen Bergdorfes in Italien, das durch das Engagement einer zurückgekehrten Bewohnerin wieder zum Leben erweckt wurde. Ihre Begeisterung und Liebe zu diesem Ort wirkten ansteckend. Dieser Gedanke wurde auf die Gemeinde übertragen: Die Liebe zu Jesus Christus soll so gelebt werden, dass sie auch andere berührt und weitergetragen wird.
In der Predigtzugabe vertiefte Bezirksevangelist Steinke die Gedanken zum gesegneten Leben. Er erinnerte daran, dass Jakob trotz seiner Fehler von Gott geführt wurde, und verwies auf dessen Sohn Josef, der selbst in schwierigen Situationen Frieden bewahrte. Die Gemeinde wurde ermutigt, keine Brücken abzubrechen, sondern Brücken zu bauen.
Abschließend hob der Bezirksevangelist hervor, dass auch wir – wie Isaak, Jakob und Josef – Teil der Segensgeschichte Gottes sind. Wenn wir uns vom Geist Gottes prägen lassen und dem Wesen Jesu Christi ähnlicher werden, kann dieser Segen weiterwirken.
In einer ganz ungewöhnlichen Kombination fand parallel Kindergottesdienst im Sonntagsschulraum statt. Dort wurde das Thema Himmel und Erde beleuchtet. Was ist Himmel und wie weit weg ist der Himmel waren Fragen, die die Kinder gemeinsam erarbeiten konnten. Ganz praktisch durften sie mit farbigen Tüchern und verschiedenen Materialien Himmel und Erde nach ihrer Vorstellung gestalten.
Nach beiden Gottesdiensten gab es noch die Gelegenheit für einen schönen Austausch bei Kaffee und Snacks.
12. April 2026
Text:
Rebekka Riehl
Fotos:
Rebekka Riehl
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