Am 08.09.2024 fand in Darmstadt der Bezirkskindertag unter dem Motto „Meine Kirche“ statt.
Den Altarschmuck hatten die Kinder bereits am Vortag - größtenteils aus Legosteinen - selbst hergestellt. Sie gestalteten auch eine große Kirche aus Pappe. Viele Kinder nahmen zudem bei der Probe des Mehrgenerationen-Orchesters mit rund 40 Mitwirkenden teil, das am Sonntag den Gottesdienst musikalisch umrahmte.
Priester Andreas Peter eröffnete den Gottesdienst mit dem Textwort aus Matthäus 16, 18: "Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“
Nach dem Eingangslied, das von dem Orchester, Rhythmusinstrumenten, Finger-Schnippen und Gesang begleitet wurde, teilte sich die Gemeinde in die „Großen“ (10-14-jährigen) und die „Kleinen“ (6-9-jährigen), für die der Predigtteil jeweils altersgerecht gestaltet wurde.
Um die Fragen "Was ist Gemeinde? Wo bekommen wir Hilfe? Wovor wollen wir geschützt werden?" für die „Kleinen“ zu veranschaulichen, bat Priester Peter die Kinder um Mithilfe. Zunächst gab er vier Kindern je einen dünnen Holzstab in die Hand, den sie leicht zerbrechen konnten. Dann gab er ihnen und einem Erwachsenen ein Bündel aus fünf Stäben. Keiner konnte es zerbrechen. Im nächsten Experiment setzten sich zwei Kinder in die Kirche aus Pappe, das die die anderen Kinder nun mit Tischtennisbällen bewerfen durften.
Die Kinder sollten so erfahren, dass sie in der Gemeinde (“blöde Sachen, die man nicht will”) geschützt sind und dass Gott immer bei Ihnen ist.
Priester Jörg Wagner und die größeren Kinder erarbeiteten sich das Textwort im Kreis auf dem Fußboden sitzend: Wer sagte das Wort zu wem? (Damals Jesus zu Petrus, dem späteren Felsen der Gemeinde der ersten Christen). Der Fels unserer Kirche heute ist Stammapostel Jean-Luc Schneider. In „meiner Kirche“ werden durch Apostel die Sakramente in den Gottesdiensten nicht nur für die sichtbaren Mitglieder, sondern auch für die Entschlafenen gespendet. Das Ziel, das wir als Christen in unserer Kirche erreichen wollen, ist, dass Gott uns abholt, um mit ihm zusammen als Könige und Priester tätig zu werden und z.B. im tausendjährigen Friedensreich von Gottes Liebe zu erzählen.
Zum Heiligen Abendmahl kamen alle wieder zusammen und der Gottesdienst wurde mit kindgerechtem Gebet und Segen beendet.
Nach dem letzten gemeinsamen Lied liefen die Kinder schnell in den Kirchenhof, um sich mit perfekt fritterten Pommes mit Ketchup und Mayo sowie gesunder Rohkost und Obst zu stärken.i
Auch die Spiele nach dem Mittagessen trugen zum Vertiefen des Mottos bei: n einer Kirchen-Rallye erforschten die Kinder die Räume der Kirche. Vor dem Altar war ein Postschalter (“Gottes Schalter ist nie geschlossen”) aufgebaut, an dem die Kinder Briefe an Gott gestalten und einwerfen konnten. Es war sehr bewegend zu sehen, wie die Kinder - nach der "wilden Jagd” durch die Kirche - dort zur Ruhe kamen und ganz versunken mit dem lieben Gott kommunizierten.
Bei den Spielen im Hof stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt:
• Bei “Ketchup oder Mayo, Sommer oder Winter”, konnten die Kinder sehen, dass sie mit ihren Besonderheiten nicht allein sind.
• Beim “Gordischen Knoten” war gegenseitige Hilfe nöIg, um den Kreis sicher zu entwirren, ohne sich loszulassen.
• In einer “Wolke” aus blauem Stoff konnten sich die Kinder gegenseiIg unterstützen, damit alle zusammen „chillen“ konnten
So klang ein gelungenes Kinderfest aus, bevor der angekündigte Starkregen unsere Kirche erreichte.
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