Beim dritten Bezirksabend in Darmstadt am 12. März 2024 hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes überlegt: der im November neu ordinierte Apostel Gerd Kisselbach und die Gemeinden des Bezirks Darmstadt sollten Gelegenheit haben, sich näher kennenzulernen.
Die Kirche in Darmstadt füllte sich schnell – Geschwister aus allen Gemeinden des Bezirks kamen zusammen. Der Bezirkschor, der eingeladen war, den musikalischen Rahmen zu bilden, füllte fast die Hälfte der Kirche. Apostel Gerd Kisselbach und seine Frau Britta waren nach der langen Fahrt aus Baunatal schon lange vor Beginn angekommen und waren schon bei der Begrüßung „mittendrin“.
Zunächst stellte sich Apostel Gerd Kisselbach persönlich vor und ging auf das „Markenzeichen“ seiner Heimatstadt Baunatal – VW Käfer als Miniaturen auf den Verkehrskreiseln der Stadt - ein. Dies übertrug er als geistlichen Impuls zu Beginn des Abends auf unsere Gotteskindschaft: Was ist dein „Markenzeichen“ als Gotteskind? Es ist die Nächstenliebe!
Woran zeigt sich das? Zuerst gilt es, den Nächsten überhaupt wahrzunehmen. Das ist in der Hektik des Alltags nicht leicht. Wie schnell sind wir auf der Autobahn an jemand vorbeigefahren, der eine Panne hat und Hilfe bräuchte - um nur ein Beispiel von ganz vielen zu nennen. Dann gilt es den Nächsten, der vielleicht ganz anders ist als ich und sich anders verhält, anzunehmen wie er ist. Was braucht es dazu? Ganz einfach: zwei Ohren, die zuhören und sich dem anderen mit ganzer Aufmerksamkeit zuwenden. Zuletzt braucht es die Tat und die Unterstützung mit den Gaben und Möglichkeiten, die jeder einzelne hat. Apostel Kisselbach stellte bei diesem Gedanken die Verbindung zur Vision unserer Kirche her: „Eine Kirche, in der sich Menschen wohlfühlen …“.
Er griff den möglichen Generationenkonflikt in unseren Gemeinden heraus, um zu erklären, dass es nicht darauf ankommt, wie jemand angezogen ist oder sich verhält, wenn er in den Gottesdienst kommt. Die Hauptsache ist, dass jeder – auch unsere Kinder und Jugendlichen sich auch wohlfühlen in der Gemeinde. Einander in Liebe begegnen in der Gemeinde ist Gemeinschaftsaufgabe!
Im Anschluss stellten Vertreter der acht Gemeinden im Bezirk ihre Gemeinden sehr kurzweilig entlang von vier Leitfragen vor:
- Was war das lustigste Ereignis, an das Du Dich in Deiner Gemeinde erinnerst?
- Was liebst Du an Deiner Gemeinde ganz besonders?
- Was macht Deine Gemeinde so einzigartig?
- Auf welches nächste Ereignis in Deiner Gemeinde freust Du Dich besonders?
Im letzten Teil gab es eine offene Runde, in der der Apostel unterschiedlichste Fragen der Geschwister mit viel Geduld, Zuwendung und Liebe beantwortete.
Während des ganzen Abends gab es immer wieder spontanen Beifall; es wurde miteinander gelacht, gesungen und es wurden Impulse zum Nachdenken geteilt. Zum Abschluss erklang kraftvoll das Lied ‚Der Herr ist mein Licht‘, das alle Anwesenden gemeinsam sangen.
Noch lange blieben der Apostel und viele Geschwister in der Kirche, um in Gesprächen in großer und kleiner Runde das „Markenzeichen“ – die Nächstenliebe direkt im Geschwisterkreis umzusetzen.
15. März 2024
Text:
aw
Fotos:
Marcel Felde
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