Am Sonntag, den 17. August 2025, feierten Cing Dim Huai und Alexander Gural Hochzeit in der Gemeinde Langen. Da die Braut ihre Wurzeln in Myanmar hat, wurde der Gottesdienst von einer Dolmetscherin ins Burmesische übersetzt.
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Holger Kautzky, spendete den Segen, dem das Bibelwort aus Hebräer 10, 24 zugrunde lag „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“
Nach dem Eingangslied ging Evangelist Kautzky darauf ein, wie das Brautpaar sich kennengelernt hatte. Die beiden wurden rund 10.000 km entfernt voneinander geboren, lebten später hier in Deutschland in unmittelbarer Nähe, ohne sich aber zu begegnen. Erst auf einem Mitternachts-Gottesdienst der Jugend in Bensheim im Sommer 2023 und später auf einem Jugendwochenende in Zweibrücken im Herbst 2023 hatten die beiden sich kennengelernt. Nachdem sie sich hiernach einige Male getroffen hatten, kamen sie sich immer näher und beschlossen schließlich, zu heiraten. Der Tradition folgend, wurden vorher die wechselseitigen Zustimmungen der Eltern eingeholt. Es folgten der Segen zur Verlobung im November 2024 und die standesamtliche Trauung in Rodgau im Juni 2025 als nächste Stationen auf ihrem gemeinsamen Weg.
Während all dieser Zeit war klar, dass beide ihr Leben mit Gott führen und auch die Ehe unter Gottes Segen stellen möchten.
Evangelist Kautzky fuhr fort, dass dieser Segen Gottes persönliche Zuwendung und einen kontinuierlichen Zufluss göttlicher Liebe beinhalte, die in die Herzen fließe. Auch Jesus Christus segne die Beiden mit seiner Gnade, damit diese in den Herzen den ganzen Raum einnehme, so dass die Beiden sich gegenseitig auch immer wieder Gnade schenken können. Der Segen des Heiligen Geistes werde den beiden mitgeteilt, der Gedanken der Liebe und Harmonie erwecke und sie gemeinsam stark mache, so dass die Beziehung etwas ganz besonderes werde. Hierbei gebe der Heilige Geist auch Wegweisung in Tagen, die nicht so schön sein mögen wie der heutige Tag und werde das Brautpaar fortwährend begleiten.
Der Evangelist hob hervor, dass die Liebe des Paares die Grundlage sei, damit sich der Göttliche Segen bei Ihnen das ganze Leben auswirken könne. Im Bibelwort heiße es „Lasst uns aufeinander achthaben“ - dies passe auf das Brautpaar, da beide gegenseitig sehr aufmerksam seien. Auch die Basis für das „einander anspornen zur Liebe“ sei schon gelegt, da die Liebe immer wieder erneut bekräftigt werde.
Als Nächstes ging Evangelist Kautzky auf ein Buch ein, dass die Beiden im Vorfeld gelesen hatten, in dem es um Fragen zu den wesentlichen Fragen des Lebens ging. Hier hatten beide große Übereinstimmungen festgestellt. Dies gelinge am besten mit der großen Offenheit, die beide an Tag legen – trotz der unterschiedlichen Kulturen. Er gab ihnen die Zuversicht mit, dass wenn sie die Verbindung mit dem lieben Gott halten, der Segen sich ausbreiten könne und ein ganz glückliches Miteinander entstehe. Hierzu gehöre auch, sich das ganze Leben lang gegenseitig achtzuhaben, sich einander anzuspornen zur Liebe, einander zu dienen und sich in Offenheit und Vertrauen zu begegnen.
In der Vorbereitung der Segenshandlung gab das Hochzeitspaar sich gegenseitig das Ja-Wort, woraufhin Evangelist Kautzky den Trausegen spendete.
Musikalisch wurde der Hochzeitsgottesdienst von Klavier, Klarinette, einem Solisten und dem Chor begleitet.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
