Am 31. Dezember hielt Apostel Gerd Kisselbach den Gottesdienst zum Jahresabschluss in Darmstadt mit dem Bibelwort aus Psalm 103: “Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Apostel Kisselbach begann sein Dienen mit einem kleinen Rückblick und stellte die Frage: wie war denn für uns das Jahr 2023 - abgesehen von Politik und Weltgeschehen - wie war das Jahr für unseren Bezirk und auch für unsere ganz persönliche Geschichte?
Zunächst sammelte er die schönen Momente: es gab Geburten, Taufen und Hochzeiten, Jubiläen, es wurden fünf Diakoninnen ordiniert, drei weitere sollten in diesem Gottesdienst noch hinzukommen - alles Anlässe zur Dankbarkeit in diesem Jahr, an denen wir sehen dürfen, wie Gott in der Gemeinde arbeitet. Dazu zitierte Apostel Kisselbach aus Psalm 103: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Zum vergangenen Jahr zählen auch schlechte Tage mit Krankheit, Trauer und Sorgen. Auch darin konnten wir Gottes Hilfe und Unterstützung erfahren.
Der Apostel stellte der Gemeinde die Frage: was sehen wir, wenn wir auf Gott blicken? Er griff dazu das Eingangslied von Chor und Orchester heraus: „Lasst die Herzen immer fröhlich“ (GB 242).
Darin heißt es unter anderem: „Gott führt uns an Vaterhänden“
Der Apostel erläuterte, dass Gott hat uns ein Ziel gegeben habe und er den Weg kenne. Er verstehe auch unsere Schwierigkeiten, deshalb habe er uns Christus geschickt, dass wir ihm nachfolgen können - an seiner Hand, die er uns kraftvoll und liebevoll entgegenstreckt, auch durch das neue Jahr hindurch. Wir müssen seine Hand lediglich festhalten.
Im Weiteren heißt es in dem Lied: „schützet uns in Kampf und Streit“
Bezogen auf den „Schutz“ hob der Apostel hervor, wie wesentlich der tägliche Engelschutz sei. So perfekt, dass wir ihn oft gar nicht bemerken. Wir wollen auch künftig jeden Tag für diesen Engelschutz beten: für uns unsere Familie und Freunde, die Gemeinde alle unsere Nächsten und den Glauben daran auch ganz besonders in die Herzen unserer Kinder legen. Und wenn wir Engelschutz erleben durften, dann mögen wir darüber reden und das Erlebte miteinander teilen.
„Kampf und Streit“ begegnet uns derzeit im Weltgeschehen täglich. Gott gibt uns in jedem Gottesdienst mit seinem Frieden eine persönliche Gabe aus Gottes Hand, die wir weitergeben können. Dazu sagte der Apostel: "Frieden ist keine Schokolade. Wenn ich zwei Bröckchen Schokolade habe und gebe eins ab, dann bleibt eins übrig. Habe ich Frieden und gebe davon ab, wird das nicht weniger. Dann wird das mehr. Wie bei allen Himmelsgaben ist Frieden etwas, was sich vermehrt durch Weitergeben."
Weiter heißt es im angesprochenen Lied: „Seine Gnade ist‘s, die täglich Kraft und Stärke uns verleiht“. Sicher haben wir uns in 2023 nicht immer kräftig und stark gefühlt, sondern oft sehr schwach. Aber Gott gibt Kraft und Stärke aus dem Heil Jesu Christi und aus dem Wissen, dass unser Herr kommt. Diese Botschaft ist zukunftsweisend, schafft Zuversicht und wir dürfen mit Freude darauf blicken.
Dann wandte Apostel Kisselbach sich den Erwartungen für das neue Jahr zu, die sicher sehr unterschiedlich sind. Für viele ist sehr viel Ungewissheit da. Aber wir alle dürfen die berechtigte Hoffnung in uns tragen, dass unser Herr kommt und uns im Glauben an die Wiederkunft Christi freuen. Die Wiederkunft Christi ist kein fiktiver Glaubenssatz, sondern die Realität einer unerfüllten Verheißung Gottes. Das hilft uns auch durch schwere Zeiten hindurch und wir können getrost sein: Gott ist da und vollendet sein Werk.
In seiner Predigt sprach Bezirksevangelist Gerhard Steinke von den Enkelkindern, die, wenn sie unsicher werden, die Hand einer Vertrauensperson suchen, um sich daran festzuhalten. So dürfen wir es bei unserem himmlischen Vater machen. Er ist jederzeit für uns da und führt uns an seiner Hand - wir müssen sie nur ergreifen.
Zu den Aufgaben unseres Christseins, führte der Apostel weiter aus, gehöre es, mit den vorhandenen Gaben zu dienen. Und so richtete er ein großes Dankeschön an alle, die im vergangenen Jahr in Liebe in Gottes Werk mitgearbeitet haben. Gott hat es auf jeden Fall gesehen, auch wenn vielleicht niemand etwas dazu gesagt hat.
Und wenn wir Fehler im vergangenen Jahr gemacht haben, dürfen wir sicher sein, dass Gott zu uns hält. Das hat Jesus in seinem Gleichnis vom verlorenen Sohn bereits deutlich gemacht. Gott hilft uns dabei, es künftig besser zu machen. Er schenkt uns Gnade, Frieden, Liebe, Geduld, das heilige Abendmahl und weitere Sakramente - das sind geschenkte Gaben und gleichzeitig auch Aufgaben.
Es folgte die heilige Versiegelung von sechs Kindern und die Feier des heiligen Abendmahls. Danach wurden drei Diakoninnen für den Bezirk ordiniert und anschließend beendete Apostel Kisselbach den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
6. Januar 2024
Text:
br,
Meike Graue
Fotos:
Marcel Felde,
Nils Gayko
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