Am Sonntag, dem 23. August 2026, feierte Bezirksältester Tobias Rother den Gottesdienst und spendete dem jüngsten Gemeindemitglied, Henry Oscar Rien, die Heilige Wassertaufe.
Seiner Predigt legte der Bezirksälteste das Bibelwort aus dem 28. Vers des Psalm 73 zugrunde: „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn.“
Nach dem bekannten Chorlied „Ich bete an die Macht der Liebe“, brachte der Bezirksälteste zu Beginn die Freude aller über das neue Gemeindemitglied zu Ausdruck. Er stellte zunächst die Frage: Warum feiern wir eine Taufe? – und verwies dazu auch auf die Erläuterungen im Katechismus der Neuapostolischen Kirche.
Er erklärte, dass eine Taufe zuerst den Glauben daran anspricht, dass man auch heute Gott erleben kann. Der Täufling werde in die Gemeinde aufgenommen, in der er willkommen sei, in der er Zuwendung erhalte und im Glauben gestärkt werde.
Auf das Eingangslied GB 199 „Ich brauch dich allezeit“ eingehend, sprach der Bezirksälteste von den heute oft schwierigen Lebensumständen und stellte sie der Zeit um Jesu Geburt vor mehr als 2000 Jahren gegenüber, die von Gewalt und Unterdrückung geprägt war.
Jesus wollte bei den Menschen sein. Er wandte sich denen zu, die am Rande der Gesellschaft standen, und half ihnen als ihr Retter. Der Bezirksälteste betonte, dass Jesus auch heute bei jedem Einzelnen gegenwärtig sei.
Hirte Jörg Lonthoff ging im Anschluss auf das vorgetragene Chorlied „In dieser Zeit“ und auf den darin beschriebenen Anker ein, der das Boot vor dem Abtreiben schützt. Er verglich Gott mit einem festen Ankergrund für unser Leben.
Bezirksevangelist Gerhard Steinke betonte in seinem Predigtteil nochmals die Nähe Gottes, die im Gottesdienst erlebbar sei. Gott habe in den Menschen die Fähigkeit gelegt, zu glauben und ihm zu vertrauen.
Nach dem ‚Unser Vater‘ und der Sündenvergebung bat der Bezirksälteste die Eltern mit ihrem Kind an den Altar und sagte zu Beginn, dass sich der kleine Henry später sicher nicht an diese Taufhandlung erinnern werde und doch bleibe diese Taufe für immer gültig.
Er gab ihnen für diese besondere Handlung das Bibelwort aus Psalm 73, aus Vers 26: „So bist du doch, Gott, allzeit meines Herzens Trost und mein Teil.“ Dieses Wort möge auch den Eltern immer Gewissheit geben, dass Gott allezeit bei ihrem Kind bleibe, und ihm einen Engel zu Seite stellen werde.
Nach dem „Ja“ der Eltern, ihr Kind im neuapostolischen Glauben zu erziehen, wurde Henry Oscar die Heilige Wassertaufe gespendet. Der Gottesdienst wurde mit dem Chorlied „Dir gebührt Ehre“ beendet. Im Anschluss waren die Gemeinde und alle Gäste zu einem festlichen Imbiss in den Kirchengarten eingeladen.
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