Am Sonntag, den 02. August 2026 hielt Hirte Jörg Lonthoff Gottesdienst in der Gemeinde Darmstadt mit dem Bibelwort aus Habakuk 2, 20 „Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt!“
Zur Zeit des Propheten suchte sich das Volk seine eigenen Gottesbilder aus. Das war bequemer, als sich auf einen Gott einzulassen, der in das Leben eingreift. Daher stellte Hirte Lonthoff auch die göttliche Erwählung an den Beginn seiner Predigt. Gott erwählt zu seinem Dienst und nicht umgekehrt. Wir müssen uns darauf einlassen und darauf vertrauen, dass Gott uns erwählt hat, Teil der Gemeinde bzw. der Kirche Christi zu sein und dort unseren Dienst zu tun.
Gott schafft die Voraussetzungen für den Tempel und den Tempeldienst in Wort und Sakrament. Die Durchführung hat er aber in die Hände von Menschen gelegt. Von menschlichen Schwächen geprägt wird das Dienen in Gottes Tempel niemals perfekt sein. Im Bewusstsein dieser Unzulänglichkeiten und Sündhaftigkeit dürfen alle auf das Geschenk der Gnade Gottes vertrauen. Er richtet seinen Tempel auf. In der Kirche Christi und in jedem einzelnen Herzen.
Damit wir das wahrnehmen können, muss unsere Seele zur Ruhe kommen - so Evangelist Marquardt in seiner Predigtzugabe. Die Anleitung wie das gelingen kann, gab der Sohn Gottes selbst: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11, 28-30)
Nach der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl durfte sich die Gemeinde herzlich über die Aufnahme eines Gasts in die Neuapostolische Kirche freuen. Nach der Gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls wurde Bruder Alex Flachs, der 7 Jahre in der Gemeinde als Jugendbetreuer gewirkt hatte, durch Hirte Lonthoff von seiner Aufgabe entbunden. Gleichzeitig wurde Diakon Florian Löhden als neuer Jugendbetreuer für die Gemeinde Darmstadt beauftragt. Nach dem Gebet mit der Bitte um Segen für diese Aufgabe beendete Hirte Lonthoff den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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