Am Sonntag, den 26.01.2025, waren alle Geschwister des Bezirks ab 60 Jahren eingeladen zu einem „60plus-Gottesdienst“, den der Bezirksälteste Tobias Rother in der Gemeinde Bergstraße hielt. Ihm war es zu Beginn ein Herzensanliegen, der anwesenden Gemeinde aus ‚erfahrenen Gläubigen‘ für Ihren Einsatz in der Kirche und Ihre jahrelange Unterstützung herzlich zu danken.
Ein spontan zusammengestellter Chor umrahmte den Gottesdienst musikalisch sehr schön und leitete den Gottesdienst mit dem Lied „Liebster Jesu, wir sind hier“ ein. Passend zum Jahresmotto und zum Bibelwort des Gottesdienstes endete das Lied mit den Worten „Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten. Der Bezirksälteste hatte nämlich das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 3,13 gewählt: „Ihr aber lasst’s euch nicht verdrießen, Gutes zu tun“.
Er gab die Empfehlung, sich nicht aus Enttäuschung oder Ärger die Lust, Laune und Freude nehmen zulassen, Gutes zu tun. Wir wollen uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können. Die gemachte Erfahrung zeigt, dass „die Gemeinde den Gottesdienst macht“. Wenn das so ist, prägen eine freudige Erwartung und unsere Gebete die Gottesdienste.
Was können wir noch beeinflussen? Die Seelsorge. Verantwortung für Seelsorge liegt nicht ausschließlich beim Vorsteher einer Gemeinde. Seelsorge ist Aufgabe der ganzen Gemeinde. Um Seelsorger zu sein, müsse man kein geistliches Amt tragen, sondern die Bereitschaft mitbringen, sich dem Nächsten in Liebe und mit einem Lächeln zuzuwenden. Das schließt die nächsten Generationen und unsere Kinder mit ein. Sie sollen sich in ihrer Kirche zuhause fühlen und in der Mitte der Gemeinde ihren Platz haben.
Der im Gottesdienst zuvor von Bezirksapostel Stefan Pöschel neu ernannte stellvertretende Bezirksvorsteher, Hirte Jörg Lonthoff, ging auf das Unverständnis ein, das oft zwischen den Generationen herrscht und griff dazu die immer wieder auftretenden Konflikte im Berufsleben zwischen den jungen, sehr anspruchsvollen Uniabsolventen mit vielen neuen Ideen und den älteren Kollegen mit langer Berufserfahrung auf. Hier kann man gegenseitiges Verständnis schaffen, indem alle Beteiligten versuchen, sich in ihren Ansichten zu verstehen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
Genauso empfahl er es der anwesenden Gemeinde: versucht bei aller Verschiedenheit, den anderen zu verstehen und gemeinsam auf Jesus zu blicken.
29. Januar 2025
Text:
Rebekka Riehl,
Tobias Rother
Fotos:
Karl Kohler,
Rebekka Riehl
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