Die Gemeinde Darmstadt durfte sich am 19.08.2026 über den Besuch des Apostels Kisselbach freuen. Er stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort aus Psalm 73, 28: „Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.“
Damit knüpfte Apostel Gerd Kisselbach direkt an die Predigt des Stammapostels vom Sonntag, den 16.08.2026 in Hanau an. Mit Bezug auf diesen Gottesdienst ermunterte Apostel Kisselbach die Gemeinde, jede Begegnung mit Gott wieder als einen Wendepunkt in den kleinen und großen Krisen des Lebens zu nutzen. Gott ist da, er ist die verlässliche Größe im Menschsein. „Er ist dein Gott in den guten Tagen und er ist dein Gott in den schweren Tagen deines Lebens,“ so der Apostel.
Auf das Bibelwort eingehend motivierte der Apostel, es dem Psalmisten gleich zu tun und drei Schwerpunkte in unserem Leben umzusetzen:
Die Freude über das Wissen, einen Platz bei Gott zu haben. Er nimmt uns an, auch nach dem Ende unseres Lebens auf der Erde.
Sich zu Gott zu halten und die Zuversicht auf ihn zu setzen. Auch in Enttäuschungen, Verletzungen und Ärgernissen mögen wir nicht weglaufen, sondern der Beziehung zum Nächsten eine Chance einräumen. Geben wir von der Gnade ab, mit der Christus uns begegnet. Geben wir ab von der Kraft, die im Sakrament des Heiligen Abendmahls liegt. Das ist die Aufgabe, die der Herr schenkt. Von unserer Gottesbeziehung zu berichten und die Taten Gottes verkündigen ist Gutes tun an unserem Nächsten.
Apostel Kisselbach spendete einem neuen Gemeindemitglied das Sakrament Heiligen Versiegelung. Die damit gespendete Gabe des Heiligen Geistes ist von Gott ausgegangen, um zu Gott zu führen, sagte der Apostel in seiner Ansprache.
Im weiteren Verlauf empfing Diakonin Meike Graue durch den Apostel das Priesterinnenamt. Der frisch ordinierten Priesterin wünschte der Apostel, dass sie auch Annahme findet von gläubigen Herzen und versicherte ihr, dass das auch geschehen und Gott mit ihr sein wird.
Mit dem Lied „Möge die Sonn dir scheinen“ beendeten Chor, Orchester und Orgel den Gottesdienst.
22. August 2026
Text:
Helmut Marquardt
Fotos:
Marcel Felde
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