Am 22. Februar 2025 fand in der Neuapostolischen Kirche Bergstraße die zweite Veranstaltung im Rahmen der Reihe Geistliche Abendmusik aus Anlass des 10jährigen Jubiläums der Kirchengemeinde Bergstraße statt. In der Einladung zu der Andacht mit Taizéliedern und gesungenen Gebeten hatte gestanden: "Gemeinsam wollen wir uns in der besonderen Atmosphäre von meditative Gesängen, sanftem Kerzenschein und inspirierenden Impulsen sammeln, um Frieden, Ruhe und Kraft zu finden. Die schlichten und wiederholenden Melodien aus Taizé laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und eine Verbindung zu Gott und zu sich selbst zu finden. Die Andacht soll auch eine besondere Vorbereitung auf den Gottesdienst für die Entschlafenen sein".
In der stimmungsvoll beleuchteten Kirche kamen zahlreiche Gläubige zusammen, um in Gebet und Gesang Ruhe und Einkehr zu finden und an verstorbene Seelen zu denken und für sie zu beten. Die bewegende Andacht wurde von einem Streichquartett mit Soloflöte und Klavier/Orgel musikalisch gestaltet.
Sie begann mit dem Stück "Wir wollen Deine Nähe fühlen", das begleitet wurde durch passende Bibellesungen. Anschließend sprach der Gemeindevorsteher Evangelist Gerd Schaubach ein inniges Gebet. Mit den Liedern "Jesus remember me" und "Gott, bist Du noch da" wurde übergeleitet zu Gedanken zum Thema Liebe, die von Rebekka Riehl vorgetragen wurden. Sie lud ein zu einigen Momenten der Stille, in denen die Anwesenden noch einmal ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen nachgehen konnten und sich mit den Verstorbenen beschäftigen konnten. Die besondere Atmosphäre wurde durch zahlreiche Kerzen verstärkt, die als Zeichen des Lichtes und der Hoffnung dienten.
Anschließend wurden von drei Gläubigen Fürbitten vorgetragen, die musikalisch von dem Lied „Herr, erhöre unser Gebet“ umrahmt wurden.
Mit der starken und tröstenden Aussage des Liedes "Herr, nun schenk uns deinen Frieden" und dem anschließenden Bibelwort "Jesus Christus spricht; Meinen Frieden gebe ich Euch" endete die Andacht in großer Ruhe.
Die Rückmeldungen zur Andacht waren durchweg positiv. Viele Menschen empfanden die Mischung aus Gesang, Gebet und Stille als wohltuend und tröstlich. Die besinnliche Atmosphäre bot Raum für Trauer, aber auch für Zuversicht und den Glauben an das Licht, das in der Dunkelheit leuchtet.
25. Februar 2025
Text:
br
Fotos:
Pauline Marienfeld
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