Ein großes Freudenfest erlebt die Gemeinde Langen am Samstag, den 19. Oktober 2024, als Maren und Philipp Rien den Segen zu ihrer Hochzeit empfingen.
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Holger Kautzky, hielt die Trauung und stellte diese unter das Bibelwort „Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!“ (1. Korinther 16, Vers 14). Zum Eingang stimmte der Chor die Gemeinde in der festlich geschmückten Kirche mit dem Lied „Gott ist die Liebe“ ein.
Evangelist Kautzky hob das Glück hervor, das aus den Augen des Brautpaars sprühe und erzählte, wie die beiden sich vor 5 Jahren bei der Arbeit kennengelernt hatten. Dies war der Beginn einer schönen Entwicklung, die schließlich bis zur standesamtlichen Hochzeit führte. Es war ihnen aber wichtig, auch Gottes Segen zu erhalten. Dieser Segen sei ein großer Schatz und beinhalte Sicherheit und Kraft für den Zusammenhalt. Der Segen bestehe hierbei aus dem Segen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Segen des Vaters komme aus der grenzenlosen Liebe Gottes und erfülle uns mit dieser. Der Segen des Sohnes habe uns Gnade gebracht, so dass wir auch untereinander Gnade und Großzügigkeit zeigen können. Durch den Segen des Heiligen Geistes empfangen wir Gedanken und Impulse, die vom Throne Gottes kommen.
Der Segen sei aber kein Automatismus, sondern wir müssen hierfür die Grundlage schaffen - dies sei durch eine tiefe Liebe möglich. Zum Brautpaar gewandt führte er aus, dass die beiden eine besondere Liebe und Harmonie ausstrahlten. Diese könne sich auf andere übertragen und in ihrer Umgebung eine besondere Kraft und Sicherheit vermitteln. Schon in den vergangenen Jahren seien die beiden immer füreinander da gewesen und hätten sich gegenseitig gestärkt „in guten wie in schlechten Zeiten“.
In der Ehe und Partnerschaft sei das Einssein in der Liebe der größte Wert, der an erster Stelle stehen sollte. Gottes Liebe sei bedingungslos und eine große Kraft. Jesus habe uns gezeigt, wozu die Liebe Gottes fähig sei. Zum Abschluss seiner Predigt wünschte der Evangelist Kautzky den beiden, dass sie weiterhin in der Liebe wachsen mögen.
Bezirksevangelist Gerhard Steinke hob in seinem Predigtteil hervor, dass der Hochzeitstag der erste schöne Tag von vielen in der Ehe sei und hob das „Hohelied der Liebe“ (1. Korinther 13) als Lektüre über die Liebe hervor.
Anschließend erhielt das Hochzeitspaar den Segen.
Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden zu einem Sektempfang eingeladen. Dabei wurden dem Brautpaar viele persönliche Glück- und Segenswünsche mit auf den gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg gegeben.
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