Die Feier der Diamantenen Hochzeit der Geschwister Waltraud und Hirte i.R. Heinz Schaubach verlieh dem Gottesdienst, den Apostel Gerd Kisselbach am 13. Oktober 2024 mit den Gemeinden Bergstraße und Biebesheim feierte, eine besondere Prägung. Der Gottesdienst wurde nach Biebesheim übertragen, wo sich die Gemeinde Darmstadt versammeln konnte.
Für den Gottesdienst verwendete Apostel Kisselbach ein Wort aus Psalm 118, Vers 24: Dies ist der Tag, den der Herr macht, lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ Er führte aus, dass der Herr den Sonntag zu einem Feiertag für die Seele gemacht hat, an dem wir gemeinsam innehalten und uns am Altar versammeln können.
Der Sonntag bietet viele Möglichkeiten, wie wir unsere Beziehung zu Gott pflegen können:
- wir können Gott danken
- wir können zur Ruhe kommen
- wir können um Frieden bitten
- wir können herausfinden, was Gott wichtig ist.
Der Sonntag dient dazu, sich mit dem Willen Gottes zu beschäftigen. Ein zentraler Aspekt ist die Erkenntnis, dass Gott uns kennt und liebt. Diese Liebe ist unbegrenzt und soll unsere Sorgen durchdringen. Durch die Annahme von Gottes Liebe können wir gestärkt in unseren Beziehungen und in der Gemeinde handeln.
Der Apostel betonte, dass Liebe nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Aufgabe ist, die gegenseitige Erwiderung erfordert. In der Gemeinschaft soll die Liebe erkennbar sein, was Jesus in seiner Botschaft unterstrich. Die Vielfalt der Beziehungen und Gaben in der Gemeinde soll genutzt werden, um einander zu dienen.
Zudem hob er die Bedeutung von Gnade und Frieden in der Gemeinschaft hervor. Einheit in der Gemeinde wird nicht durch Uniformität erreicht, sondern durch die Vielfalt der Mitglieder, die zusammen den Leib Christi bilden. Der Gottesdienst und die regelmäßige Zusammenkunft sind Gelegenheiten, um in dieser Einheit zu wachsen und die Liebe Gottes zu erfahren.
Abschließend warf Apostel Kisselbach die Frage auf, ob Jesus bei seiner Wiederkunft Glauben unter den Menschen finden wird. Die Beschäftigung mit diesem Glauben hilft, Jesus zu vertrauen in der Einstellung: Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.
Bezirksevangelist Steinke hob in seinem Mitdienen hervor, wie besonders wie gut es ist, dass wir einander haben. Wir sollten bemüht sein, vorsichtig zu wandeln und nicht den Stab über andere brechen.
Zur Feier des Heiligen Abendmahls war die sichtbare und die unsichtbare Gemeinde geladen. Die Einstimmung auf das Abendmahl für die Entschlafenen bereitete der Chor mit dem berührenden Lied „Remember Me“.
An das Diamantene Hochzeitspaar gewandt verglich der Apostel die 60 Ehejahre mit den Facetten des wertvollen Edelsteins. Auch das Leben erfährt Schliff: Eine Facette ist das tägliche Brot, die Arbeit. Auch die Familie ist eine Facette. Eine weitere Facette ist die Gotteskindschaft. In den Facetten dieser Ehe spiegelt sich Gottes Licht. Für den weiteren Lebenslauf gab der Apostel das Wort aus dem Philipperbrief: Freuet euch in dem Herrn alle Wege, und abermals sage ich: Freuet euch! Das Diamantene Hochzeitspaar empfing den Segen als Quelle der Kraft und Freude.
In seinem Schlussgebet dankte der Apostel Gott für die große Liebe, mit der er in unseren Leben gegenwärtig ist und bat um Bewahrung unserer Seelen und um seinen Engelschutz.
15. Oktober 2024
Text:
br,
Bärbel Kreutzer
Fotos:
Marcel Felde
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
