Am 21. Februar 2024 feierte Apostel Gerd Kisselbach zum ersten Mal einen Gottesdienst in Bensheim für die Glaubensgeschwister der Gemeinden Bergstraße und Biebesheim. Der Apostel verwendete als Grundlage für den Gottesdienst ein Wort aus Psalm 115; 2 und 3: Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Zu seinem Antrittsbesuch am südlichsten Ende seines Arbeitsbereichs erwarteten die Gemeinden Bergstraße und Biebesheim am Mittwoch, 22. Februar 2024 ihren Apostel Gerd Kissselbach. Dieser war sehr erfreut über die gut besetzte Kirche und meinte, dass dies nicht immer in den Wochengottesdiensten der Fall sei. Den ersten Impuls im Gottesdienst setzte der Chor mit dem Lied „Du bist stets nur ein Gebet von mir entfernt“. Die Aussagen des Liedes spiegeln das Auf und Ab, die Höhen und Tiefen des Lebens wider, in denen wir alle uns bewegen. Gewissermaßen als Antwort auf die Frage im Textwort Psalm 115, 2.3 („..Wo ist denn ihr Gott?..“) lässt der Refrain dann die Gewissheit und Aufforderung ertönen, dass Gott eben nur ein Gebet entfernt ist. Er wisse nicht, wo jeder Einzelne gerade stehe, oben oder unten, sagte der Apostel. Aber Gott weiß das und ist da, hört, gibt und hilft. Weil wir das erlebt haben und wissen, bräuchten wir nicht die Frage stellen wie die Heiden, wo Gott sei. Wir brauchen auch keine sichtbaren Götzen wie diese. Weil wir ihn kennen und seine bedingungslose Zuwendung und Liebe immer wieder erfahren, haben wir die Aufgabe, ihn für andere auch sicht- und erlebbar zu machen. Wir werden von Gott geliebt und so dürfen wir das auch unseren Mitmenschen gegenüber tun. Uns wird immer wieder vergeben. Deshalb üben wir uns darin, ebenfalls zu vergeben. Die Entscheidung, ob und wie wir das tun, liegt bei uns.
Zur weiteren Aussage des Textwortes führte der Apostel noch aus, dass Gott im Gegensatz zu uns Menschen tatsächlich tun und machen kann, was er will. Und was ist sein Wille? Das Heil jeder Seele!
Wir Menschen üben gelegentlich Macht aus und tun, was uns gefällt. In seinem Predigtbeitrag stellte Bezirksevangelist Steinke heraus, dass Jesus den Willen seines Vaters tat aus Liebe und mit der ihr innewohnenden Kraft. Damit hat er das Heil und die Erlösung für uns bewirkt.
Am Ende des Gottesdienstes gratulierte der Apostel noch drei anwesenden Brüdern, die zusammen 202 Jahre alt wurden. Zum musikalischen Schlußpunkt verstärkten dann Jugendliche aus dem Bezirk den Chor. Die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung mit dem Apostel nutzten viele Gottesdienstteilnehmer und freudige Stimmung erfüllte noch eine ganze Weile die Kirche. MIt dem Gute-Nacht-Lied La-Le-Lu wurde der Apostel im Vorraum der Kirche von den Jugendlichen verabschiedet.
22. Februar 2024
Text:
Siegmar Hofmann
Fotos:
Marcel Felde
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